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	<title>corona pandemie &#8211; O. Law</title>
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	<description>Rechtsanwalt Hülya Oruç Aslan</description>
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	<title>corona pandemie &#8211; O. Law</title>
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		<title>Überblick über das vom Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ für Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hülya Oruç]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsche Blog Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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					<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat in einem einzigartigen Schnellverfahren am 25. März 2020 einen Gesetzesentwurf im Rahmen der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Lage in Deutschland beschlossen.</p>
<p>Dieser Beitrag soll einen kleinen Überblick über die kurzfristigen Änderungen für Unternehmen geben. Es wurden eine Reihe von Änderungen im Zivil-, Insolvenzrecht und Gesellschaftsrecht beschlossen, die besonders für Unternehmen eine Rolle spielen. Ziel ist es die wirtschaftlichen Folgen durch die Covid-19-Pandemie so wenig spürbar wie möglich zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Änderungen im Zivilrecht</strong></p>
<p>Zeitlich befristet werden in Artikel 240 EG-BGB Regelungen eingeführt, welche Schuldnern die Möglichkeit einräumen sollen, die geschuldete Leistung zu verweigern oder einzustellen, ohne dass rechtliche Folgen zu befürchten sein sollen.</p>
<p>Kleinstunternehmen erhalten das Recht im Falle von Dauerschuldverhältnissen die Leistung zu verweigern, wenn der Vertrag bereits vor dem 8. März 2020 geschlossen wurde. Das Verweigerungsrecht gilt bis zum 30. Juni 2020. Kleinstunternehmen sind Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigtes und einem Jahresumsatz bis zu 2 Millionen €. Voraussetzung auch hier ist, dass die Umstände, die zur Verweigerung der Leistung führen, auf die Covid-19-Pandemie zurück zu führen sein müssen. Das soll dann anzunehmen sein, wenn das Unternehmen die Leistung nicht erbringen kann oder dem Unternehmen die Erbringung der Leistung ohne Gefährdung der wirtschaftlichen Grundlagen seines Betriebs nicht möglich wäre. Das Leistungsverweigerungsrecht ist allerdings ausgeschlossen, wenn es dem Gläubiger unzumutbar ist. Dies soll der Fall sein, wenn die wirtschaftliche Grundlage des Gläubigers wegfallen würde. Das Gesetz sieht für diese Fälle jedoch ein Kündigungsrecht des Kleinstunternehmers vor.</p>
<p>Die vorgenannten Regelungen für Dauerschuldverhältnisse finden im Übrigen keine Anwendung bei Miet- und Pachtverhältnissen, Darlehensverträgen und arbeitsrechtlichen Ansprüchen.</p>
<p>Für Mietverhältnisse wurden indes andere Veränderungen beschlossen. So darf ein Vermieter ein Mietverhältnis im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 im Falle der Nichtzahlung des Mietzinses nicht kündigen, wenn die Miete nicht wegen der Covid-19-Pandemie gezahlt werden kann. Ein Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ist glaubhaft zu machen. Das kann bedeuten, dass im Falle einer inhaltlich falschen Glaubhaftmachung auch strafrechtliche Folgen drohen können. Die Miete wird somit nur gestundet und ist nach Beendigung des oben genannten Zeitraumes in jedem Falle zu zahlen. Die zum Mietverhältnis gemachten Änderungen betreffen sowohl Privat- als auch Gewerbemieten.</p>
<p>Die vorgenannten Regelungen können von der Bundesregierung bei Bedarf bis zum 30. September 2020 verlängert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Änderungen im Insolvenzrecht </strong></p>
<p>Die Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO und § 42 BGB wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Die Antragspflicht gilt nur aus ausgesetzt, wenn die Insolvenzreife auf der Covid-19-Pandemie beruht oder Aussichten darauf bestehen, dass Zahlungsunfähigkeit eintritt. Es gilt die Vermutung, dass wenn zum Stichtag 31. Dezember 2019 keine Zahlungsunfähigkeit bestand, es keine Insolvenzreife aufgrund der Covid-19-Pandemie vorherrschen konnte.</p>
<p>Folge ist, dass bei Aussetzung der Insolvenzantragspflicht</p>
<ul>
<li>Zahlungen, die im ordnungsgemäßen Geschäftsgang erfolgen, als mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters vereinbar sind</li>
<li>die Rückgewähr eines Kredites, die bis zum 30. September 2023 eines im Aussetzungszeitraum neu gewährt ist, und die Bestellung von Sicherheiten nicht als gläubigerbenachteiligend gilt</li>
<li>Kreditgewährungen und Besicherungen nicht als sittenwidrige Insolvenzverschleppung gelten</li>
<li>eine Anfechtung nicht möglich ist, wenn Rechtshandlungen vorgenommen wurden, die zur Sicherung oder Befriedigung geführt haben</li>
</ul>
<p>Diese Maßnahmen sollen vorwiegend dazu dienen, die Betriebe weiter aufrecht zu erhalten und beispielsweise einen Anreiz für die Gewährung von Krediten zu verschaffen. Die Einschränkung der Anfechtung soll dazu dienen, bestehende Geschäftsbeziehungen weiter fortsetzen zu können.</p>
<p>Das Bundesjustizministerium erhält die Ermächtigung bei anhaltender Verschlechterung die oben genannten Änderungen bis zum 31. März 2021 zu verlängern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Änderungen im Gesellschaftsrecht </strong></p>
<p>Aktiengesellschaften erhalten von nun an die Möglichkeit, ohne bestehende Regelungen in ihrer Satzung virtuelle Hauptversammlungen abzuhalten. Hierzu wurden diverse Teile des Aktiengesetzes betreffend die Hauptversammlung geändert. So kann bereits mit einer Frist von 21 Tagen die Hauptversammlung einberufen werden. Die Einberufungsfrist beträgt üblich 30 Tage. Die Hauptversammlung kann abweichend von der alten Fassung auch nach einem Jahr zur Entgegennahme des festgestellten Jahresabschlusses einberufen werden. Hier galt eine Frist von 8 Monaten. Die Änderungen, die Aktiengesellschaften betreffen, sind anwendbar auf die Kommanditgesellschaft auf Aktien sowie auf die Europäische Gesellschaft (SE).</p>
<p>Für die GmbH gilt, dass Gesellschafterbeschlüsse in Textform oder durch schriftliche Abgabe der Stimmen auch ohne Einverständnis sämtlicher Gesellschafter gefasst werden darf. § 48 Abs. 2 GmbHG sieht hier eigentlich eine einvernehmliche Beschlussfassung vor.</p>
<p>Das Bundesjustizministerium wird auch hier ermächtigt, diese Regelungen erforderlichenfalls bis höchstens zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Für Nachfragen und Unterstützung stehen wir Ihnen als Team in diesen schweren Zeiten gerne zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: center;">+ 49 211 976 358 19 | info@olaw.eu</p>
<p style="text-align: center;">www.olaw.eu</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entry restrictions due to the Corona Pandemic</title>
		<link>https://olaw.eu/entry-restrictions-due-to-the-corona-pandemic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hülya Oruç]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 11:03:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English Blog Articles]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[corona cirisi]]></category>
		<category><![CDATA[corona pandemie]]></category>
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					<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Following a decision by the Federal Minister of the Interior and Germany&#8217;s neighbouring countries and the affected federal states, it was decided to introduce temporary border controls to further contain the corona pandemic. Since the introduction of the Schengen Agreement in 1985, the EU has had practically no border controls at inner-European borders. The border controls now introduced at the internal borders with Austria, Switzerland, France, Luxembourg and Denmark are initially to remain in place until 14 April 2020.</p>
<p>While cross-border movement of goods should continue to be possible without problems, private travellers will no longer be allowed to enter or leave the country at the above-mentioned borders without an urgent reason for travelling. Travellers with symptoms of corona disease will no longer be allowed to enter the country. However, any necessary measures will be coordinated with the local health authorities.</p>
<p>Furthermore, crossing the above-mentioned borders is now only possible at certain border crossing points. The Federal Ministry of the Interior has published a list of possible border crossing points.</p>
<p>Crossing the borders is now only permitted in urgent cases, whereby crossing the border is not tied to a nationality. Urgent reasons should be, for example, medical treatment, family deaths. However, the assessment of the existence of an urgent reason will be made on a case-by-case basis. This assessment takes place on the spot, i.e. at the border crossing, and is at the discretion of each official. EU citizens and third-country nationals are still allowed to return to their home country via a transit through Germany.</p>
<p>Crossing borders for professional reasons is still permissible and possible. Thus, commuters can still enter the respective state without having to fear any restrictions. However, it must be possible to provide proof of the work-related crossing by means of an employment contract or similar.</p>
<p>Persons who are in possession of a Schengen visa, i.e. who wish to travel for tourism purposes, are in principle no longer allowed to enter the country.</p>
<p>German citizens are still allowed to enter Germany.</p>
<p>It is problematic that harvest workers and seasonal workers from abroad are no longer allowed to enter Germany. German farmers currently fear a crop failure. The industry is looking for 300,000 harvest workers. Following a call by the farmers&#8216; associations, helpers from Germany have already come forward, some of whom are suffering a loss of income due to short-time work or loss of orders.</p>
<p>The above-mentioned measures also apply to air traffic, with air travellers from Italy, Spain, France, Luxembourg, Denmark and Switzerland in particular being subject to stricter controls. Without an urgent reason for travelling, they too must not be allowed to enter the country. It is advisable not to travel abroad without an urgent reason for travel.</p>
<p>It is also true for entries outside the EU that entry without an urgent reason is no longer possible. German nationals are expressly excluded from this. Transit for the purpose of travelling home is still permitted for EU citizens as well as citizens of Great Britain, Iceland, Liechtenstein, Norway and Switzerland and their family members. For third-country nationals who have a long-term residence permit from an EU state, the rule is that they may return to their usual place of residence. If this condition cannot be met, third-country nationals will be turned back at the border if there is no urgent reason.</p>
<p style="text-align: center;">O.Law – International Law Firm</p>
<p style="text-align: center;">Goethestr. 30</p>
<p style="text-align: center;">40237 Düsseldorf</p>
<p style="text-align: center;">+ 49 211 976 358 -19</p>
<p style="text-align: center;">info@olaw.eu</p>
<p style="text-align: center;">www.olaw.eu</p>
<p style="text-align: center;">O.Law is an international law firm based in Düsseldorf.</p>
<p style="text-align: center;">We speak your language.</p>
<p>&nbsp;</p>
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